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PrittStift
Verfasst am: 03.03.2009, 23:38 Antworten mit Zitat
Site Admin Anmeldedatum: 16.01.2006 Beiträge: 468
Ein mal in der Woche erhalte ich den sehr interessanten Newsletter des Weltladen Dettingen. Ich lese den Newsletter super gern. Etwas irritiert war ich aber über folgenden Text... warum, das schreibe ich unten:



Zitat:
Aufmerksame Kaffeekunden haben sicherlich bemerkt, dass neuerdings das TransFair-Siegel auf der "Konstanzer Mischung" überklebt ist. Der Kaffee wird für uns vom Kaffeehaus Hagen in Heilbronn im traditionellen Röstverfahren auf handwerkliche Weise produziert. Die Rösterei war seit 1993 voller Überzeugung Mitglied bei TransFair und engagiert sich in vielfältiger Weise für bessere Lebens- und Handelsbedingungen für die Kaffeebauern. Aus Protest gegen die Aufnahme von Konzernen wie Lidl, Aldi oder Tchibo, die für die ungerechten Strukturen im Kaffeehandel mitverantwortlich sind, hat die Rösterei Hagen die Mitgliedschaft bei TransFair gekündigt. Damit darf auch unsere "Konstanzer Mischung" das TransFair-Siegel nicht mehr tragen. Der Kaffee wird jedoch weiterhin zu den gleichen fairen Konditionen und von den gleichen Produzenten bezogen und entspricht mindestens den TransFair-Kriterien. Unverändert können Sie mit der "Konstanzer Mischung" somit fair gehandelten Qualitätskaffee genie?en.




Quelle: www.weltladen-dettingen.de



Warum ich sehr irritiert war?



Nun, die Rösterei "Hagen Kaffee" (http://www.hagenkaffee.de) bietet ihren Kunden verschiedene Kaffees an. Konventionellen Kaffee, Kaffee aus Biologischem Anbau, Kaffeespezialitäten, Premium Kaffee und eben fairen und "nicht so fairen" Kaffee.



Wie soll der Konsument jetzt herausfinden welcher Kaffee fair ist und welcher nicht? Es fehlt jetzt die unabhängige Kontrolle. Es fehlt das Fairtrade-Siegel das den unterschied macht. TransFair wurde eben 1993 gegründet damit der Kaffee fair wird und im Supermarkt und (wovon man damals nur geträumt hat) auch beim Discounter angeboten wird. Das wusste die Firma Hagen Kaffee damals wie heute. Für mich sieht das einfach danach aus als wolle man entweder Lizenz-Gebühren sparen, die Fairtrade-Kriterien aufweichen oder man ist einfach bockig (beleidigt) , dass solche Gro?konzerne jetzt auch auf den Fairtrade-Zug aufspringen.



Was ich nicht verstehe: Die Firma Hagen bietet auch Produkte mit Bio-Siegel an. Warum?
Zitat:
Aus Protest gegen die Aufnahme von Konzernen wie Lidl, Aldi oder Tchibo, die für die ungerechten Strukturen im Kaffeehandel mitverantwortlich sind, hat die Rösterei Hagen die Mitgliedschaft bei TransFair gekündigt.




Zitat:
(...)über die Discounter zu verkaufen, die die Ursache für den Preiskampf und somit auch verantwortlich für die Unterbezahlung der Kaffeebauern sind.(...)




Aldi, Lidl und Tchibo bieten doch auch schon lange Produkte mit dem Bio-Siegel an... die haben doch in der Vergangenheit auch die Umwelt masiv geschädigt.



Wäre HagenKaffee wirklich konsequent würden sie umgehend auf das Bio-Siegel verzichten. Alles andere wirkt absolut unglaubwürdig. Oder haben die dort einfach gemerkt dass man mit einem Bio-Siegel mehr Geld machen kann als mit dem Fairtrade-Siegel?





Falsch ist nachfolgende Aussage von Hagen-Kaffee:

Zitat:
(...)Seit 2006 ermöglicht TransFair Deutschland, Kaffee auch über die Discounter zu verkaufen(...)




Auch vor 2006 gab es Fairtrade-Produkte bei anderen Discountern. Plus hat beispielsweise bereits 2002 Gepa-Schokolade und noch früher eignen Fairtrade-Kaffee verkauft. In der Vergangenheit, noch vor 2006 gab es im Discountbereich versuche und bemühungen Fairtrade-Produkte anzubieten.



Diese beiden Absätze wären für mich als Weltladen-Mitarbeiter ein Grund in Zukunft den Kaffee von Hagen-Kaffee aus dem Sortiment zu verbannen:



Zitat:
In Kooperation mit der Deutschen Röstergilde, deren Gründungsmitglied wir sind, werden wir Ihnen ein nachhaltiges, seriöses Siegel bieten, das glaubwürdig, für Sie überprüfbar ist und unserer Firmenphilosophie entspricht. (http://www.hagenkaffee.de)




Eine Konkurenz zum seriösen TransFair-Siegel, bei dem weltweit einheitliche Standards gelten und welches den Weltläden in Deutschland und auf der ganzen Welt geholfen hat bekannt zu werden.



Zitat:
Um die Transparenz und Rückverfolgbarkeit des Kaffees vom Pflanzer bis zum Röster sicherzustellen, wird die Rösterei Hagen verstärkt auf das Siegel Utz Certified setzen. (www.weltladen-dettingen.de)
Das Utz-Siegel ist natürlich ein deutlich seriöseres Zeichen als das Fairtrade-Siegel. Beim Billig-Händler Ikea trägt der Kaffee auch das Utz-Siegel. Wir haben in einem anderen Thema über Utz geschrieben



Der Verbraucher wird durch viele verschiedene Siegel einfach nur verwirrt. Das TransFair Siegel ist nach wie vor ein Garant dafür dass ein Produkt soziale Mindeststandards erfüllt. Der aufgeklärte Weltladen Stammkunde wei? natürlich, dass Produkte von dwp, Gepa, el-puente und Co. höhere Standards in Bezug auf Ethik, Ökologie und im sozialen Bereich bieten als beispielsweise Fairglobe von Lidl. Aber der Durchschnittskonsument weiss das nicht. Er will ein einfaches prägnantes Siegel, dass ihm die Sicherheit gibt dass DAS eine Produkt was er in der Hand hält gewisse Mindest-Standards einhält (fairer Preis, keine Kinderarbeit, ...). Und auch der Weltladen-Stammkunde kauft vielleicht ab und an bei Lidl, Aldi und Co. ein. Würde jetzt jede Firma ein eigenen Siegel auf den MArkt bringen, was "FAIRTRADE" garantiert ("nachhaltiges, seriöses Siegel") so würde doch jeder Verbraucher den Überblick verlieren.



Was würdet ihr davon halten, wenn Lidl auf einmal auf das Fairtrade-Siegel verzichten würde und die Produkte weiter unter "Fairglobe" ohne TransFair-Siegel anbieten würde? Lidl würde weiter schreiben und sagen dass alles zu den gleichen bedingungen angebaut wird. Lidl würde weiter Bilder von Produzenten veröffentlichen. Verschiedene Statistiken und aähnliches.



Aber kann der Verbraucher das ohne unabhängiges, bekanntes Siegel auch wirklich glauben? Kann Hagen Kaffee das ohne unabhängiges Siegel wirklich garantieren? Ist das was Hagen Kaffee in Zukunft als "nachhaltiges, seriöses Siegel" bezeichnet wirklich effektiver als das Fairtrade Siegel?



Ich beantworte alle drei Fragen mit Nein! Die erste Frage beantworte ich für die Fair-Handelsimporteure (Gepa, dwl, El-Puente) in jedem Fall mit "Ja". Hier gibt es wirkliche Transparenz. Aber nicht bei einer Firma die auch "unfaire"-Produkte anbietet.



Weltläden sollten genau prüfen ob sie einen solchen Kaffee weiter anbieten. Entspricht Kaffee von "Hagen-Kaffee" überhaupt dem Ato-Tüv?



Zitat:
In Abstimmung mit dem Weltladen-Dachverband und anderen Weltläden, die ebenfalls Kaffee der Rösterei Hagen beziehen, haben wir beschlossen, die bewährte Zusammenarbeit mit der Rösterei fortzusetzen und Ihnen mit der "Konstanzer Mischung" weiterhin einen hochwertigen Kaffee anzubieten, der die strengen Kriterien und Qualitätsmerkmale der deutschen Röstergilde erfüllt.




Damit macht sich der Weltladen Dachverband absolut unglaubwürdig! Welche Kriterien gelten jetzt? Reichen die Kriterien der "deutschen Röstergilde aus? Oder das Utz-Siegel? Ich wei? es nicht. Aber scheinbar werden beim Dachverband die Kriterien immer weiter aufgeweicht. Und da soll ein Verbraucher durchblicken?



Eine andere Frage die ich mir und euch auch stelle:



Was wäre der Faire Handel ohne Lidl? Ganz ehrlich. Auf meinem Weg zur Arbeit komme ich bei Lidl vorbei. Ich kaufe dort regelmässig ein. Aber nur einen Arikel: Fairtrade-Bananen. Sonst nichts. Lidl ist der einzige Ort im Umkreis von etwa 20-30 Km wo man täglich Fairtrade-Bananen kaufen kann. Einmal im Monat werden im Weltladen etwa 15 KM entfernt Banafair-Bananen verkauft. Aber das ist keine alternative, da der Laden nur 2 Stunden täglich offen hat und ich die Bananen vorbestellen muss.



Was soll ich nun machen, wenn ich gerne Bananen esse?

a) auf Bananen verzichten weil unfair und Lidl blöd ist

b) Chiquitta kaufen, weil da ein Frosch-Siegel drauf ist, welches auch auf dem netten McDonalds Kaffee ("nachhaltig" "sozial" "ökologisch) klebt

c) Discount- Bananen kaufen

oder d) beim bösen Lidl Fairtrade-Bananen kaufen, weil es die sonst nirgendwo gibt?



Klar! Discounter sind nicht die beste Lösung. Aber Lidl hat durch das Sortiment den Fairen Handel ein Stück weit verbreitet und auch bekannt gemacht. Wie seht ihr das ganze Thema Question Das Thema brennt mir wirklich auf den Nägeln seit dem der Weltladen Köln beinahe alle TransFair-Produkte aus dem Sortiment verbannen wollte, weil TransFair mit Lidl zusammenarbeitet. Mensch, was habe ich mich über die Kölner aufgeregt Evil or Very Mad solche Aktionen schaden dem Fairen Handel mehr als sie ihn voran bringen.



PS: Ich will mit diesem Beitrag weder den Weltladen Dettingen negativ darstellen, noch die anderen Weltläden die die Konsatanzer Mischung anbieten. Es ist für die betroffenen Weltläden einfach eine blöde Situation in der sie stecken. Einerseits ist der Kaffee super beliebt, andererseits geht eben dieser Röster gegen das Siegel vor, für das die Weltläden eigentlich stehen.
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mfrieauff
Verfasst am: 05.03.2009, 11:46 Antworten mit Zitat
Anmeldedatum: 21.11.2007 Beiträge: 1 Wohnort: 3eich
Hallo PrittStift,



ich bin von Martin Rust auf den Artikel aufmerksam gemacht worden und würde gern ein paar Rückmeldungen geben:



1. Als Mitbegründer von TransFair Deutschland und langjähriger Vertreter der Weltläden im Vorstand von TF kann ich glaube ich wirklich sagen, da? das Engagement von Hagen glaubwürdig ist. Das ist kein Trittbrettfahrer oder Pseudo-Fair-Händler, sondern einer der die Idee wirklich ernst nimmt und unterstützt. Da? er nicht alle seine Produkte umgestellt hat, ist ein berechtigter Kritikpunkt, andererseits mu? er als kleiner Kaffeeröster in einem ökonomisch sehr schwierigen, preisbewu?ten Umfeld überleben. Das finde ich auch nachvollziehbar.



2. Bemühungen, nun (nachdem TF auf dem deutschen Markt erfreulicherweise zum Standard-Siegel in Sachen Fair geworden ist) anderen fair gehandelten Kaffee ohne Siegel oder mit einem anderen Siegel in den LEH zu bringen, schaden dem Fairen Handel insgesamt. Da stimme ich dir zu. Es ist für Konsumenten schwierig genug, den Siegelwust zu durchschauen. Der Faire Handel mu? mit einer Stimme sprechen.



3. Im Weltladen-Bereich sehe ich das aber anders. Wenn der Dettinger Weltladen sich entscheidet, den Kaffee zu entsiegeln, hat das einen anderen Stellenwert als eine Entsiegelung von Hagen Kaffee im LEH. Was dort problematisch ist (weil weiter ausgesagt wird "fairer Handel", aber das vom Kunden erwartete Erkennungsmerkmal dafür verschwunden ist) ist im Weltladen unproblematisch. Denn der Weltladen selbst ist das Erkennungsmerkmal: im Weltladen gibt es fair gehandelte Produkte. Punkt. Aus. Ende.

DESWEGEN drängt der Dachverband seit Jahren darauf, da? die Weltläden sich die Kriterien der "Konvention der Weltläden" aneignen, das Weltladen-Logo benutzen, sich "Weltladen" nennen (anstatt Eine-Welt-Laden, Dritte-Welt-Laden, Zwei-Drittel-Welt-Laden, Heile-Welt-Laden usw.). DESWEGEN ist dem Dachverband ein funktionierendes Monitoring so wichtig. Und DESWEGEN habe ich als Dachverbandsvertreter bei "fair feels good" mit Engelszungen dafür plädiert, diese beiden Zeichen in der Öffentlichkeit zu bewerben: das TF-Siegel für die Kunden, die fair gehandelte Produkte im Supermarkt suchen und das Weltladen-Logo als Erkennungszeichen für die Fachgeschäfte für Fairen Handel.



Meines Erachtens braucht kein Produkt das TF-Siegel, so lange es nur im Weltladen steht - und so lange der Weltladen seinen Job ordentlich macht. D.h. er führt nur Produkte von im ATO-TÜV empfohlenen Importeuren, er führt keine nicht fair gehandelten Ergänzungsprodukte au?er Büchern zum Thema und er organisiert die Überprüfung seiner eigenen Kriterien durch aktive Teilnahme am Monitoring und transparente Öffentlichkeitsarbeit.



ich habe keine Rücksprache mit dem Weltladen-Dachverband genommen, aber ich gehe nicht davon aus, da? dieser den Vertrieb des Dettinger Hagen-Kaffees ohne Siegel im Supermarkt befürworten würde. Die Linie war stets: im Supermarkt das TF-Siegel, im Weltladen der Weltladen als Erkennungszeichen.



Ich gehe davon aus, da? das nach wie vor Bestand hat und da? auch der Dettinger Weltladen diese Linie teilt.



Im Übrigen hast du mit deiner Einschätzung völlig recht, da? der Schritt in den Discount für den Fairen Handel konsequent und richtig war, weil er das Angebot ausweitet und so auch die Marktanteile erhöht - auch wenn die Mi?stände im Discounter-Bereich sicher zu recht kritisiert werden und auch kritisiert werden sollten. An dieser Stelle liegen m.E. sowohl Hagen als auch der Weltladen Dettingen falsch mit ihrer harschen Kritik an TF.



Edit: ein letzter Punkt noch: beim ATO-TÜV galt bislang der Grundsatz, da? alle Produkte die fair gehandelt werden KÖNNEN (d.h. die aus Fairem Handel verfügbar sind) auch fair gehandelt werden MÜSSEN. Sonst erfolgt eine Abwertung des Importeurs. Im Fall von Ökotopia hatte z.B. das Angebot nicht fair gehandelter Tees zur Folge, da? Ökotopia abgeweretet wurde - denn dieser Tee hätte auch aus fairem Handel bezogen werden können. Bei anderen Produkten, die es im Fairen Handel (noch) nicht gab, war das anders, da erfolgte keine Abwertung.

Gilt dieses Prinzip noch, dann kann Hagen Kaffee eigentlich als Lieferant für Weltläden nicht empfohlen werden - weil er eben nicht nur fair gehandelten Kaffee anbietet, sondern auch anderen. Bei Zotter-Schokolade z.B. verhält es sich wieder anders: dort wurde das komplette Sortiment auf Fair umgestellt. Also: kein Problem.
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WL-Dettingen
Verfasst am: 05.03.2009, 19:40 Antworten mit Zitat
Anmeldedatum: 05.03.2009 Beiträge: 2 Wohnort: Konstanz
Wir möchten uns zu dieser Diskussion äu?ern und ein paar Sachen richtig stellen. Die Zitate aus unserem Newsletter und von unserer Homepage haben als Zielgruppe unsere Kundschaft. Dabei haben wir den Fokus darauf gelegt, unsere Kunden in kurzer und allgemein verständlicher Form darüber zu informieren, warum das TransFair-Siegel neuerdings überklebt ist.

Wichtig war uns dabei, zunächst klarzustellen, warum die "Konstanzer Mischung" das Siegel nicht mehr trägt - nicht dass es am Ende noch Gerüchte gibt, dem Kaffee sei das Siegel entzogen worden, gar weil er unfair sei.



Das ganze Thema ist natürlich etwas komplexer. Wir arbeiten - wie einige andere Weltläden auch - schon seit vielen Jahre mit der Rösterei Hagen zusammen und haben Herrn Hagen - wie auch mfrieauff schreibt - als sehr engagierten und überzeugten Fairhändler kennen gelernt. Die Zusammenarbeit mit Hagen begann schon vor der Einführung des ATO-TÜV.



TransFair-Lizenznehmer war die Rösterei Hagen. Es war die Entscheidung von Hagen, die Mitgliedschaft bei TransFair aufzukündigen - nicht wir haben entschieden, den Kaffee zu entsiegeln. Die Entscheidung von Hagen hat uns, als auch den anderen Weltläden, die dort Kunde sind, gro?es Kopfzerbrechen bereitet und zu langen Diskussion geführt.



Die Empfehlung des Dachverbands lautete, die Zusammenarbeit mit Hagen fortzusetzen und Hagen an die Kriterien für Weltläden heranzuführen mit dem Fernziel ATO-TÜV. Offiziell ist die "Konstanzer Mischung" derzeit ein Ergänzungsprodukt in unserem Sortiment.



Noch zwei Richtigstellungen:

Wir haben nicht geschrieben, dass das UTZ-Siegel das TransFair-Siegel ersetzen soll. UTZ ist kein Fairtrade-Siegel. Wir betrachten das UTZ-Siegel als Ergänzung bezüglich der Transparenz und Rückverfolgbarkeit.

Der Satz mit den "strengen Kriterien und Qualitätsmerkmale der deutschen Röstergilde" bezieht sich nicht auf Handelskriterien, sondern auf Herstellungskriterien im Bezug auf den "hochwertigen Kaffee" (handwerkliche Spezialitätenkaffeeproduktion in Abgrenzung zu Gro?röstereien).

Die Empfehlung des Dachverbands bezieht sich weder auf das UTZ-Siegel noch auf die Röstergilde.
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PrittStift
Verfasst am: 24.03.2009, 23:16 Antworten mit Zitat
Site Admin Anmeldedatum: 16.01.2006 Beiträge: 468
Hallo!



Ich habe bisher nicht geantwortet, weil ich noch auf eine Antwort von Langen-Kaffee (http://www.tatico.de) und TransFair gewartet habe. TransFair hat mir per E-Mail geantwortet. Ich möchte nicht die ganze Mail kopieren/veröffentlichen aber ein Satz ist mir besonders aufgefallen:



Zitat:
Es handelt sich bei den "ausstiegswilligen" Unternehmen allerdings nicht um einige sondern nur um Herrn Langen (die andere Ausstiegsbekundung wurde mittlerweile zurückgenommen).




Das bedeutet also, dass lediglich Kaffee Langen aussteigt...



Vielleicht gibt es die nächsten Tage noch weitere Infos zu diesem Thema.
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valenus
Verfasst am: 13.07.2018, 09:01 Antworten mit Zitat
GAU - Größter anzunehmender User Anmeldedatum: 08.07.2018 Beiträge: 5368
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